Vorbericht – 22. ADAC Fontane Rallye

Uwe Joachim startet als aktuell Führender der ADMV Rallye Meisterschaft zur 22. ADAC Fontane Rallye in Neuruppin

Der dritte Wertungslauf zum ADMV Rallyepokal startet an diesem Wochenende mit der 22. ADAC Fontane Rallye in Neuruppin. Insgesamt haben 70 Teams zum Start genannt und fiebern einem spannenden Motorsport-Wochenende entgegen
Nach einem aufregenden Rallyewochenende bei der der 57. ADAC Rallye Erzgebirge startet Uwe Joachim vom MSC Lutherstadt Wittenberg e.V. im ADMV als aktuell Führender in der ADMV Rallye Meisterschaft 2022 bei der 22. ADAC Fontane Rallye Neuruppin. Mit der Startnummer 77 beschließt er im Suzuki Swift Sport das Feld der Wittenberger Clubpiloten und hat sich gegen neun weitere Starter in seiner Klasse zu behaupten.
Mit noch mehr Konkurrenz haben sich Tobias Gutewort und Alexandra Schimmel sowie Ronny Broda und Matthias Eben, jeweils im BMW 318is unterwegs, auseinanderzusetzen. Insgesamt 13 Teams wollen in dieser Kategorie starten.
Im schnellen Feld der Bestzeitenrallye wird Jana Ziegler auf dem heißen Sitz im Audi Coupé Quattro mit der Startnummer 62 die Liste der Wittenberger Clubstarter anführen.
Allen voran jedoch starten Ralf-Joachim Ziegler und Jana Dürr im Wartburg 1.3 mit der Startnummer 2 auf die Jagd nach den wertvollen Wertungspunkten.
Allen Startern einen spannenden, fairen und unfallfreien Wettkampf und allen Helfern an der Strecke bereits vorab ein herzlichen Dankeschön. Eure Unterstützung ist großartig!
Alle weitere Infos findet Ihr unter: www.ruppiner-rennsportgemeinschaft.de

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Vorbericht – 50. ADAC Roland Rallye

Ronny Broda und Matthias Eben fahren als Führende im Schotter-Cup zur 50. ADAC Roland Rallye nach Nordhausen

Nach zwei scheinbar endlos langen Jahren unfreiwilliger Pause geht an diesem Wochenende endlich auch die ADAC Roland Rallye in Nordhausen wieder an den Start. Zu ihrer Jubiläumsausgabe, die Startflagge senkt sich zum 50. Mal, ist die Teilnehmerliste mit 73 Nennungen ordentlich gefüllt und auch die eine Stunde vor dem schnellen Feld startende Gleichmäßigkeitsprüfung hat mit knapp 30 Fahrzeugen jede Menge optische Leckerbissen und Liebhaberstücke zu bieten, welche um beste Ergebnisse kämpfen.
Im Anschluss an einen turbulenten Schotter-Cup-Auftakt zur 57. ADMV Rallye Lutherstadt Wittenberg, bei dem knapp die Hälfte aller Starter hauptsächlich mit technischem Defekt vorzeitig die Veranstaltung beendete, gehen auch am kommenden Wochenende wieder mehrere Teams vom Wittenberger Motorsportclub e.V. im ADMV an den Start und versuchen, ihr Punktekonto aufzubessern.
Während Uwe Joachim hinterm Steuer seines VW Polo und Yasmine Fritzsche auf dem heißen Stuhl eines BMW 320ti E36 sich jeweils mit defekter Technik in die lange Liste der ausgefallenen Teilnehmer einreihten, möchten Ronny Broda und Matthias Eben zur Rallye in Nordhausen ihre Führung im Schotter-Cup, welche sie nach einem grandiosen Klassensieg zum Saisonauftakt in der Lutherstadt nunmehr fast drei Wochen lang verdient behaupten, verteidigen. Auch Jana Ziegler hofft, auf dem heißen Stuhl im Audi Quattro an den Wittenberger Erfolg anzuknüpfen und ihren Chauffeur zum wiederholten Mal erfolgreich ins Ziel zu dirigieren.
An die Strecken der traditionsreichen Roland Rallye kann sich Norman Dürr aus früheren Zeiten erinnern, als er noch selbst das Steuer seines Ladas in den Händen hielt. Diesmal dirigiert er seinen Fahrer und gibt die Richtung vor. Nach fast acht Jahren Pause von der aktiven Jagd nach den Bestzeiten sitzt er nun relativ spontan wieder im Cockpit eines Ladas und sieht sich die Strecken aus der Perspektive des Co-Piloten an.
Für Ralf Ziegler und Jana Dürr beginnt im 1.3er Wartburg mit der 14. Roland Gleichmäßigkeitsprüfung die nächste Saison ihres Abenteuers Histo-Rallye. Das im vergangenen Jahr frisch gebackene Team hat sich in erster Linie auf die Fahnen geschrieben, das Ziel zu erreichen und eine bestmögliche Basis für die Meisterschaftswertung 2022 zu schaffen.
Allen startenden Teams des MSC Lutherstadt Wittenberg e.V. im ADMV drücken wir die Daumen für bestes Gelingen und wünschen auch allen weiteren Teilnehmern einen spannenden fairen Wettkampf, den Zuschauern ein abwechslungsreiches Motorsportwochenende und allen Helfern an der Strecke eine hoffentlich unfallfreie Veranstaltung.
Ausführliche Informationen zur 50. ADAC Roland Rallye Nordhausen sowie zur 14. ADAC Roland Gleichmäßigkeitsprüfung findet ihr unter www.roland-rallye.de

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Vorbereitungen zur 57. ADMV Rallye Lutherstadt Wittenberg

Schotter-Cup Eröffnung am 19. März 2022 geplant

In der jüngsten Rallye-Sitzung hat die Entscheidung, mit den bereits begonnenen Vorbereitungen für die 57. ADMV Rallye Lutherstadt Wittenberg fortzufahren, im Vorstand des MSC Lutherstadt Wittenberg e.V. im ADMV große Zustimmung gefunden. 💪
Nach zwei Jahren Zwangspause brennt das Orga-Team dieser traditionsreichen Schotter-Rallye zwischen Elbe und Fläming darauf, eine anspruchsvolle Eröffnungsveranstaltung der ADMV-Rallye-Meisterschaft 2022 sowie für den HD Schotter-Cup und den DMSB Schotter Rallye Cup zu organisieren.
Bisher ist geplant, entsprechend der dann geltenden Vorgaben, die 57. ADMV Rallye Lutherstadt Wittenberg am 19. März 2022 zu starten. Also: Ran an die Boliden – und schrauben, was das Zeug hält! ✊
Eine abschließende Entscheidung zur Durchführung der Rallye behalten wir uns vor und schieben diese soweit wie möglich nach hinten, sodass nach derzeitigem Stand Anfang März ein endgültiger Beschluss gefasst werden soll.
Bis dahin viel Erfolg beim Schrauben, gebt auf euch acht und bleibt gesund!

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Vorbericht – 24. Internationalen ADVM Lausitz Rallye

Auf geht’s! – Unter anderem zum Finale des HD Schottercups im großen Sandkasten der Lausitzer Tagebaue!

Wenn wir dieses Wochenende für Flo Pitzi ganz fest die Daumen drücken und ihm bestes Gelingen dabei wünschen, dass er seinen Chauffeur Rallye Feche ZIEL;-)sicher über die mehr als 152 km Schotter sowie knapp 15 km Asphalt Strecken der 24. Internationalen ADVM Lausitz Rallye navigiert und auch auf den gut 190 Kilometern Verbindungsetappe die Konzentration nicht verliert, dann ist der Mitsubishi Lancer mit der Startnummer 33 bei Weitem nicht das einzige Fahrzeug , welches mit Clubmitgliedern des MSC Lutherstadt Wittenberg e.V. bei der Lausitzrallye unterwegs ist.
Im Gegenteil, ein Großteil der Absicherung der ebenso als Finallauf zur Rallye-Europameisterschaft zählenden Veranstaltung liegt ebenfalls zum Teil in den Händen des MSC Lutherstadt Wittenberg e.V. im ADMV. Dazu sind unter anderem Jana Ziegler, als Co-Pilotin auf dem heißen Stuhl bei Jens Ziegler im Audi 80 Coupé als Doppel-Null unterwegs, sowie Tobias Gutewort, der, wie bereits im vergangenen Jahr, als „schnelle Null“ auf die Ansagen von Alexandra Schimmel hören sollte, bei der Absicherung der diesjährigen Lausitz-Rallye mit dabei. Selbst bei der Rallyeleitung haben die Wittenberger ein Wörtchen mitzureden, denn mit unserer Marianne als stellvertretender Rallyeleiterin ist ein weiterer wichtiger Posten besetzt.
So wünschen wir denn allen Beteiligten bestes Gelingen, den Teams eine heile Zielankunft, den Sportwarten der Streckensicherung folgsame Zuschauer und wenig Arbeit an der Strecke sowie allen Beteiligten eine unfallfreie Veranstaltung.
Alle weiteren Informationen findet ihr unter: www.lausitz-rallye.de

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Nachbericht – 48. ADAC/PRS Havellandrallye

Echte Herausforderungen auf selektiven Strecken bei der Havellandrallye durch den Fläming

Was für ein grandioses Rallyewochenende liegt hinter den 67 Startern der 48. ADAC/PRS Havellandrallye „Durch den Fläming“. Es gab wohl kaum ein Cockpit, in dem es, dank der abwechslungsreichen Strecken mit zahlreichen Belagwechseln, nicht mal gescheppert oder geklappert hat. Am Ende haben jedoch immerhin noch 43 Teams von 67 gestarteten die erfolgreiche Zielankunft feiern können.
Als eines der schnellsten Teams kam der Mitsubishi Lancer EVO 6 von Robby Fechner mit Flo Pitzi an seiner Seite ins Ziel. Selbst die zwei ersten, nach eigenen Aussagen beinahe verschlafenen Sprints fallen im Endergebnis nicht großartig ins Gewicht und so bleibt der dritte Gesamtrang, welcher für die beiden gleichzeitig den dritten Platz in ihrer Klassenwertung bedeutet, unangefochten und war nie in Gefahr. In ihrer mit 14 Teams ordentlich besetzten Klasse erreichten Alexander Rieck und Dirk Ahlert im Citroen Saxo auf dem zweiten Platz das Ziel. „Spaß hat‘s gemacht, und wenn dann noch das Ergebnis passt ist es perfekt.“ freute sich Co-Pilot Dirk Ahlert.
Auch die BMW Teams des Wittenberger MSC lieferten sich einen spannenden Wettkampf in ihrer mit 22 Fahrzeugen echt stark besetzten Klasse. Den schnellsten Wittenberger BMW pilotierte dabei Frank Zischkale nach den Ansagen von Dirk Eißner. In der ersten Runde legte er ordentlich vor, sodass ihm die Konter von Ronny Broda und Matthias Eben auf der zweiten Schleife nicht gefährlich werden konnten und er mit knapp 35 Sekunden Vorsprung auf die beiden ins Ziel kam. Im dritten BMW mit Clubbesetzung hatte Tobias Gutewort an der Seite von Alexandra Schimmel das Steuer in der Hand. Nachdem er in die erste Runde wohl konsequent mit gebremstem Schaum fuhr, legte er nach dem Regrouping ne ordentliche Schippe drauf und konnte jede seiner WP-Zeiten deutliche verbessern. Mit diesem Ergebnis fährt es sich gut zur Lausitzrallye, wenn er dort auch nicht in Wertung, sondern als schneller Vorauswagen dabei sein wird. Eine guten Test- und Trainingsgelegenheit ist es allemal!
Weniger gut lief es für unsere Co-Piloten Marco Schroeder und die Mädels Yasmine Fritzsche sowie Jana Ziegler. Bereits nach der ersten Prüfung galt der Job von Marco an der Seite von Gero Wildgrube im Lada VFTS als beendet. Ein irreparabler Schaden am Stoßdämpfer zwang die beiden zur Aufgabe. Der Opel Adam, in welchem Yasmine Fritzsche an der Seite von Timo Jankowsky das Sagen hatte, versagte mit sprichwörtlich schreiendem Motor im letzten Drittel des zweiten Sprints den Dienst. Für den Audi Quattro, in dessen Cockpit Jana Ziegler ihrem Chauffeur Jens Ziegler die Richtung vorgab, endete die Rallye auf dem dritten Sprint, beim “Herrn der Ringe” mit gebrochener Spurstange.
Inzwischen ist mit der Sachsen Rallye bereits das nächste Motorsportwochenende gestartet und auch wenn vom Wittenberger MSC keine Vertreter im Starterfeld auftauchen, so haben es Jens Ziegler und Co-Pilotin Jana tatsächlich geschafft, den Boliden wieder startklar zu machen und bereichern an diesem Wochenende das Showprogramm der Zwickauer.

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Vorbericht – 48. ADAC/PRS Havellandrallye

Finale Phase der ADMV Rallye Saison 2021 startet mit der 48. ADAC/PRS Havellandrallye „Durch den Fläming

Zahlreiche Rallyesportler des MSC Lutherstadt Wittenberg e.V. im ADMV nutzen zum Beginn der finalen Phase der diesjährigen ADMV Rallye-Saison die Möglichkeit, ihren Pferdestärken noch einmal Auslauf zu gewähren. Immerhin sind ganz acht Fahrzeuge mit unseren Aktiven am Start bei der 48. Auflage der ADAC Havellandrallye, welche mit ihrer Tour „Durch den Fläming“ gleichzeitig der vorletzte Lauf des diesjährigen Schotter-Cups ist.
Mit dem Rallyezentrum auf dem Jakobs Hof in Beelitz sowie den Prüfungen rund um Brück und Linthe liegt die Rallye quasi vor der Haustür der Lutherstadt und so ist es nicht verwunderlich, dass dermaßen viele Wittenberger mit on tour sind.
In der mit 22 Startern am stärksten besetzten Klasse sind auch alle drei Wittenberger BMWs dabei. Mit der Startnummer 33 pilotiert Tobias Gutewort nach den Ansagen von Alexandra Schimmel seinen 318 is. Mit etwas Abstand folgen Ronny Broda und Matthias Eben mit der Startnummer 39 bevor Frank Zischkale und Dirk Eißner kurz darauf mit ihrem Boliden folgen.
Als erstes Fahrzeug mit Besetzung vom Wittenberger MSC geht der Lada VFTS von Gero Wildgrube auf die Jagd nach den Bestzeiten wobei hier Marco Schröder die Richtung vorgibt. In der gleichen, mit 14 Startern ebenfalls stark besetzten Klasse, folgen Alexander Rieck und Dirk Ahlert im Citroen Saxo VTS.
Ebenfalls 14 Starter tummeln sich in der Wertungsklasse, in welcher Jana Ziegler im Audi Coupé Quattro von Jens Ziegler den Ton angibt. Für beide wird die Havellandrallye der letzte Wertungslauf der Saison, wobei sie trotzdem darauf achten müssen, den Boliden heile zu lassen, denn mit dem Start zum Show-Programm zur Sachsen-Rallye in der kommenden Woche sowie dem geplanten Einsatz als Vorauswagen zur ADMV Lausitzrallye warten noch zwei wichtige Termine auf den Audi.
Schnellstes Fahrzeug mit Wittenberger Ansagen ist der Mitsubishi Lancer von Robby Fechner, der dabei auf die Vorgaben seines Co-Piloten Florian Pitzk achten sollte. Mit sechs weiteren Klassenkameraden haben sich die beiden gegen eine ausgesuchte Konkurrenz zu behaupten.
Weit weniger Konkurrenz verzeichnen Timo Jankowsky und Yasmine Fritzsche im Opel Adam mit lediglich einem weiteren Fahrzeug in der Klasse. Um da noch einen Pokal für die Klassenwertung zu erkämpfen, muss das Duo unbedingt den Klassensieg erkämpfen.
Dem Organisations-Team vom PRS Berlin, den freiwilligen Helfern sowie selbstverständlich allen startenden Teams wünschen wir eine erfolgreiche sowie vor allem unfallfreie Veranstaltung.
Auch wenn Zuschauer in diesem Jahr zur Veranstaltung nicht zugelassen sind, könnt ihr euch online trotzdem relativ zeitnah über die Ergebnisse informieren. Alle weiteren Informationen findet ihr hier.

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Nachbericht – 59. ADAC Rallye Wartburg

Aufregendes Rallyewochenende rund um die Wartburg mit einmaligem Finish

Die zweite Ausfahrt des 1.3er Wartburg von Ralf-Joachim Ziegler sollte der erste Konditionstest für Team und Technik werden, denn nach der Premierenausfahrt zur Rallye in Grünhain zwei Wochen zuvor stand mit der Rallye Wartburg gleich mal eine Rallye 70 auf dem Programm. Neben den drei verschiedenen, sehr abwechslungsreichen und herausfordernden Prüfungen gab es mehr als doppelt so viele Kilometer für die weitläufigen Verbindungsetappen, also dementsprechend viel zu sehen vom Thüringer Ländle sowie vielfältige Blickwinkel auf die stolze Wartburg.
Einen ersten Hauch der aufregenden Rallyeathmosphäre schnupperte die Besatzung des Eisenachers bei der technischen Abnahme auf dem Marktplatz mit der wie immer informativen sowie unterhaltsamen Moderation von Alfred Gorny und dem ersten Überqueren der späteren Start- und Zielrampe. Dementsprechend gespannt startete das Wartburgteam am Samstag bereits in der Morgendämmerung zum Recce, wobei es erstmals durch für die Rennsteigläufer gesperrte Straßen ausgebremst wurde. Hier kamen die noch vorhandenen Ortskenntnisse aus den Kindheits- und Jugendtagen von Ralf äußerst erfolgreich zum Tragen.
Gleich nach dem Start folgte die nächste Aufregung. Sämtliche Ampeln der Innenstadt schienen sich gegen das Team des MSC Lutherstadt Wittenberg e.V. verschworen zu haben und auch langsame „Zivil“-Fahrzeugen waren mit den 58 PS des Wartburgs auf den Serpentinen rund um Eisenach nicht zu bezwingen. Auf die Minute genau wurde die Zeitkontrolle vor der ersten Wertungsprüfung erreicht. Von da an lief es, nicht immer reibungslos, aber trotz allem wurden sämtliche WPs ohne Überschreitung der Sollzeiten absolviert. Besondere Herausforderung war dabei die Fahrt in der Dunkelheit auf den letzten beiden Prüfungen.
Vor der letzten Lichtschranke geschah dann das Unfassbare – der Motor versagte den Dienst mangels Kraftstoffzufuhr und ließ sich auch nicht wieder starten. Die Rallye war für den 1.3er Wartburg zu Ende, diesmal ohne Wertung. Bis dahin jedoch konnte das Duo alle Wertungskilometer auskosten und vor allem wertvolle Erfahrungen sammeln. Am meisten beeindruckt hat dann aber die Hilfsbereitschaft der Rallyefamilie. Scheinbar hoffnungslos vor der Ziel-ZK festhängend, kam mit dem Drei-Farben-Golf von Bernd Lutz und Stefan Sawinsky die Erlösung. Das Golf-Team war bereits vor der letzten Prüfung in Führung liegend mit technischem Defekt liegengeblieben und hatte die Sollzeit nicht halten können. Das Problem, ein lockeres Kabel, wurde zwar schnell erkannt und behoben, aber die Platzierung war futsch.
Als die Schwarzwälder am Warti vorbeirollten und sich nach dem Malheur erkundigten, gab es keine langen Überlegungen. Das Team Lutz / Sawinsky verzichtete auf seine eigene Wertung und nahm den 1.3er an den Haken. „Endlich kann der Golf seine Service-Qualitäten beweisen“ freute sich das Energiebündel Lutz. Selbst nach den letzten 20 Kilometern vollster Konzentration, die es auf dem Weg zurück ins Fahrerlager brauchte, war Bernd Lutz immer noch total euphorisch: „Der Schwarzwälder hat nen 1.3er Wartburg am Haken!“ Was für eine grandiose Aktion! Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön für herausragende Hilfe vom gesamten Wartburg-Team!
Das komplette Ergebnis der Bestzeiten Rallye sowie der Gleichmäßigkeitsprüfung findet ihr hier.

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Vorbericht – 59. ADAC Rallye Wartburg

Zwei Eisenacher auf dem Weg in die thüringische Heimat

Aus ganz Deutschland zieht es an diesem Wochenende wieder zahlreiche Rallyeteams an den Start zur 59. ADAC Rallye Wartburg nach Eisenach. Der MC Eisenach hat für die Rallye 70 gut 61 Kilometer Wertungsprüfung zusammengesteckt, welche bis auf rund 3 Kilometer alle über Asphalt führen. Auch wenn die Topografie mit Kuppen, Kurven und erheblichen Höhenunterschieden an sich ausgesprochen spannende Herausforderungen bietet, sind die Wittenberger Schotterfans rar, quasi unsichtbar im vielseitigen Starterfeld der Bestzeitenrallye.
In der ebenfalls gut besetzten Gleichmäßigkeitsprüfung dagegen hält RZ-Rallyesport Pilot Ralf-Joachim Ziegler für den MSC die Fahnen hoch. Mit seinem 1.3er Wartburg bringt der Rallyesportler aus Söllichau als gebürtiger Thüringer neben seiner eigenen Person einen zweiten Eisenacher zurück in die Heimat.
Aufbauend auf den Erfahrungen der Rallye in Grünhain blickt er optimistisch auf die Veranstaltung und freut sich ganz besonders auf das Spektakel der technischen Abnahme sowie der Zieleinfahrt auf dem Marktplatz von Eisenach.
Neben dem Sammeln weiterer Erfahrungen steht an diesem Wochenende zum zweiten und letzten Lauf für diese Saison hauptsächlich eine erfolgreiche Zieleinfahrt auf dem Plan. Der zu erwartende Spaß ist allein schon mit den landschaftlich sehenswerten Verbindungsetappen und den herausfordernden Wertungsprüfungen rund um die Wartburg garantiert.
Alle weiteren Informationen zur 59. ADAC Rallye Wartburg sowie zur 13. Rallye Wartburg historic findest du hier: https://www.mceisenach.de
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Nachbericht – 13. ADAC Ostseerallye

Rasante Aufholjagd zur 13. ADAC Ostseerallye erfolgreich

Eben noch die Daumen gedrückt und schon ist die 13. ADAC Ostsee Rallye vom vergangenen Wochenende wieder Geschichte. Vom Motorsportclub Lutherstadt Wittenberg e.V. hat sich einzig Uwe Joachim den Herausforderungen des zweiten Laufes zum Schotter-Cup gestellt und diese auch erfolgreich bezwungen.

Während er noch wenige Tage vor dem Start lediglich wusste, dass, aber keinesfalls mit wem und welchem Auto, er zur Ostseerallye starten würde, zeichnete sich bereits am Abend vor dem Start ein Wettkampftag mit besonderen Herausforderungen ab. Da Uwe nicht mit seinem eigenen Renner unterwegs war, passte auch der Sitz nicht wirklich und das mit erheblichen Folgen.

Auf der ersten Prüfung schliefen die Füße ein und Gaspedal, Bremse sowie Kupplung hörten nicht auf Uwes Kommando. So handelte er sich auf der ersten Prüfung bereits einen Rückstand von einer halben Minute ein. Kurzzeitig ans Aufgeben gedacht, dann aber doch noch einen erfolgreichen Versuch gestartet, die Sitzposition zu optimieren, lief es ab dem zweiten Sprint besser. Die Jungs fanden ihren Rhythmus und Uwe hatte doch noch richtig Spaß bei der Jagd nach den Bestzeiten.

Am Ende standen gleich zwei Klassenbestzeiten auf dem Konto, was für einen großartigen zweiten Platz reichte. So hat sich die ganze Aufregung tatsächlich gelohnt! Mit der fünfthöchsten Punktzahl für diesen Wertungslauf konnte Uwe seine Platzierung im Schottercup von 35 auf 10 (!) verbessern.

Alle Ergebnisse zur 13. ADAC Ostsee Rallye findest du hier: http://www.ostsee-rallye.de

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Vorbericht – 13. ADAC Ostseerallye

Von der Elbe an die Ostsee – Wittenberger Uwe Joachim beim nächsten Schotter-Cup-Lauf am Start

Nach einem herausfordernden Rallyewochenende in Grünhain ist der Tross der PS- und Adrenalinjünger von Sachsen einmal quer durch die Republik nach Norden an die Ostsee in Schleswig-Holstein gezogen. Diesmal drücken wir vor allem Uwe Joachim die Daumen für eine unfallfreie Fahrt. Wenige Tage vor der Abreise wusste er noch nicht einmal, mit welchem Fahrzeug an wessen Seite er die nächsten Schotter-Cup-Punkte sammeln wird, aber dass er fährt, da war er sich sicher. Nun steht fest, dass er mit der Startnummer 7 den Suzuki Swift über die Strecken der 13. ADAC Ostseerallye pilotieren wird.

Ebenfalls hätten wir unserer Jana Ziegler, welche ursprünglich im Audi 80 Coupé die Richtung weisen wollte, sehr gern die Daumen gedrückt. Allerdings ist sie dienstlich verhindert und drückt ihrem Chauffeur Jens Ziegler nun selbst die Daumen, dass die Reparaturen des Boliden erfolgreich waren, die Technik hält und der Wagen erfolgreich ins Ziel kommt.

Allen anderen Teilnehmern, dem Orga-Team des MSC Holstein e.V. sowie allen Helfern an den Strecken wünschen wir eine erfolgreiche, unfallfreie Veranstaltung.

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung findet ihr hier: http://www.ostsee-rallye.de

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